Existenzgründung und Selbständigkeit in Dresden :: Existenzgründernews aktuell und auf den Punkt gebracht

Artikel zu den Themen Existenzgründung & Selbständigkeit in Dresden

KfW StartGeld wird zu KfW Gründerkredit StartGeld

Zum 01. April 2011 wird das KfW StartGeld vom KfW Gründerkredit StartGeld abgelöst. Das neue StartGeld ermöglicht einen Kredit von bis zu 100.000 Euro (bisher 50.000 Euro) und höhere Darlehen für Betriebsmittel. Außerdem übernimmt die KfW 80% der Kreditrisiken der Hausbank. Dadurch werden die notwendigen Sicherheiten für den Gründer stark reduziert. Diese Risiken werden teilweise von einer Garantie des Europäischen Investitionsfonds (EIF) abgedeckt.

Das KfW Gründerkredit StartGeld richtet sich weiterhin an Existenzgründer bzw. Selbstständige, deren Unternehmen nicht älter als 3 Jahre sind. Mit dem StartGeld können Gründer alle Investitionen sowie Betriebsmittel bis zu 30.000 Euro finanzieren. Bei einer Kreditsumme von 100.000 Euro können laut KfW 93% der Existenzgründer ihren Finanzierungsbedarf decken.

Kredite können auch für Gründungen vergeben werden, die zunächst Nebenerwerb sind und in den folgenden vier Jahren zum Vollzeitberuf ausgebaut werden. Wenn keine Verbindlichkeiten aus früherer Selbstständigkeit mehr bestehen, kann auch eine erneute Existenzgründung mit dem StartGeld finanziert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/gruenderkredite.

Quelle: www.existenzgruendung-portal.de

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Ein gründungsreiches Jahr 2011

„Man muss etwas neues machen, um etwas Neues zu sehen.“
Georg Christoph Lichtenberg

Das alte Jahr ist vorbei und das Neue im vollen Gange. Herzlich möchten wir uns bei allen Gründern, Kunden, Mitarbeitern sowie Geschäftspartnern für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Nicht zuletzt haben Sie für den Erfolg der eposis GmbH & Co.KG beigetragen. Mit frischen Ideen und Kompetenzen steht Ihnen unser Team auch im neuen Jahr wie immer erfolgreich zur Seite. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und viele gemeinsame erfolgreiche Projekte.

Ihr eposis-Team

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Selbstständig statt arbeitslos

Im Jahr 2009 haben insgesamt 157.000 Existenzgründer eine Gründungsförderung der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch genommen. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin und des Instituts für die Zukunft der Arbeit Bonn sind zu dem Ergebnis gekommen, dass vor allem jene Gründer erfolgreich sind, die bereits über fachliches und kaufmännisches Wissen verfügen, motiviert und entsprechend gut vorbereitet sind.

Rund zwei Drittel der im Jahr 2003 durch die Bundesagentur für Arbeit geförderten Unternehmensgründer waren 2008 noch immer selbstständig. Weitere 20 Prozent gingen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach und nur etwa ein Zehntel hatte sich erneut arbeitslos gemeldet.

Die berufliche Selbstständigkeit aus der Arbeitslosigkeit ist zu einem eigenen Wirtschaftszweig geworden und sie sind, entgegen vieler Vorurteile, erfolgreicher als man denkt. Nur etwa 12% der Arbeitslosen gründen aus der Not heraus. Die meisten haben zusätzliche Motive wie die Entdeckung einer Marktlücke oder der Wunsch, unabhängig zu sein. Derartig gemischt motivierte Selbstständige sind weit erfolgreicher sind als reine Notgründer. Außerdem schaffen zuvor arbeitslose Existenzgründer nicht nur ihren eigenen Arbeitsplatz, sondern geben in bis zu 40 Prozent der Fälle auch anderen Menschen wieder Arbeit.

Quelle: Bundesregierung, DIW

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Veröffentlichung einer Studie über die Ursachen für das Scheitern junger Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat mit Hilfe des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung die häufigsten Ursachen für das Scheitern junger Unternehmen untersucht. Dabei wurde eine unzureichende Startfinanzierung als wichtigste Ursache identifiziert. Aber auch unerwartete Marktveränderungen und strategische Fehlentscheidungen stellten große Probleme dar.
Das ZEW hat unter anderem 3.000 Unternehmen analysiert, die zwischen 2006 und 2009 geschlossen wurden. Die Geschäftsidee war dabei nicht immer ohne Aussicht auf Erfolg: fast 75% der jungen Unternehmen konnten mindestens ein Mal während ihrer Geschäftstätigkeit Gewinne erzielen. Forscher empfehlen den Neugründern eine hinlängliche Ausstattung mit Kapital in der Startphase. Zudem machen sie auf eine Optimierung des Insolvenzrechts zu Gunsten der Bewältigung von Unternehmenskrisen aufmerksam.

Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus: "Die Dynamik einer Volkswirtschaft hängt ganz entscheidend von jungen Unternehmen ab, die mit innovativen Ideen in den Markt eintreten. Aber nur, wenn sich ein hinreichend großer Anteil von ihnen längerfristig am Markt behaupten kann, wird es auch tatsächlich positive Effekte auf Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit geben. Die Angst vor dem Scheitern ist in Deutschland eines der wichtigsten Gründungshemmnisse. Nach den Ergebnissen der Studie traut sich auch nur jeder zehnte Unternehmer, erneut ein Unternehmen zu gründen. Daher müssen gescheiterte Gründer, die einen neuen Anlauf in die Selbständigkeit wagen, in Deutschland schneller als bisher eine zweite Chance bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, streben wir in der Insolvenzreform eine deutliche Reduzierung der Frist zur Restschuldbefreiung an. Dabei werden wir darauf achten, dass die Gläubigerrechte durch zusätzliche Voraussetzungen und Bedingungen gewahrt werden, die einen Missbrauch ausschließen sollen. Zudem schenken wir diesem Thema in unserer Initiative 'Gründerland Deutschland' eine besondere Aufmerksamkeit."

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

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Teure Verlängerung der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige.

Weniger Risiko für Selbständige – im April 2010 beschloss das Bundeskabinett die unbefristete Verlängerung der Arbeitslosenversicherung! Im Rahmen des „Beschäftigungschancengesetzes“ soll die Arbeitslosenversicherung für Selbstständige über den 31. Dezember 2010 hinaus unbefristet verlängert werden – allerdings gegen einen drastisch erhöhten Beitrag.
Bisher stand monatlichen Beiträgen von 15 Euro in den neuen Bundesländern und mindestens ein Jahr freiwillig Beitragszahlung ein Arbeitslosengeld-Anspruch von 565 bis 1.400 Euro monatlich gegenüber – je nach formaler Bildung, Steuerklasse und Vorhandensein von Kindern. Der Verdienst spielt hierbei keine Rolle.

Seit 2006 gibt es die Möglichkeit, freiwillige Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zu entrichten. Voraussetzung für diesen Schutz ist, dass in den 24 Monaten vor Beginn der Selbständigkeit mindestens für 12 Monate Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abgeführt wurden (auch als Nichtselbständiger). Im Falle der eintretenden Arbeitslosigkeit, nach mindestens einem Jahr eingezahlten Beiträgen, wurden bisher nur zwei Jahre Arbeitslosengeld gezahlt.

Ab dem  31.12.2010 steigt der Beitragssatz  im Rahmen des „Beschäftigungschancengesetzes“ für alle versicherten Selbstständigen zunächst auf 30 Euro in den neuen Bundesländern und dann weiter auf 60 Euro an. Wer sich in 2011 oder später selbständig macht, zahlt in den ersten zwölf Monaten nach der Gründung zunächst „nur“ den doppelten Beitragssatz, bevor er dann in vollem Umfang zur Kasse gebeten wird.

Hinweis: Wer bereits heute versichert ist und den höheren Beitrag nicht zahlen will, erhält ein einmaliges Sonderkündigungsrecht zum 31.12.2010. Die entsprechende Kündigung kann auch noch rückwirkend bis zum 31.03.2011 ausgesprochen werden.

Quelle: IHK

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Die Mini GmbH - ab 1 EUR

Vorteile eine GmbH zu gründen gibt es viele. Jedoch schreckt die die Angst vor der persönlichen Haftung viele Gesellschafter ab.

Die MiniGmbH (haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft)  ist eine Tochterform der normalen GmbH. Die Höhe des Stammkapitals beträgt bei der Mini GmbH mindestens einen Euro, statt den 25.000 EUR bei der Gründung einer GmbH. Die Gründung einer Mini-GmbH ist relativ unproblematisch und kann innerhalb kurzer Zeit erfolgen.

Sacheinlagen sind bei der Mini GmbH nicht zulässig. Die Haftung beschränkt sich auf das Stammkapital. Es ist somit möglich, nur mit diesem einen Euro zu haften. Allerdings sollten die jeweiligen Gesellschafter darauf vorbereitet sein, dass bei so einem niedrigen Stammkapital Geschäftspartner oft misstrauisch gegenüberstehen.

Im Rechts- und Geschäftsverkehr ist nur die Firmierung mit dem Zusatz „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ (oder „UG (haftungsbeschränkt)“ zulässig.

Laut Gesetzgeber muss die Mini GmbH jährlich 25% von Ihrem Gewinn bzw. Jahresüberschusses zurücklegen.  Auf diese Weise soll die Höhe des Stammkapitals der normalen GmbH (25.000 EUR) erreicht werden. Ist dies geschehen, so kann die „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ in eine GmbH umgewandelt werden.
Vor der Gründung ist also zu bedenken: Die Pflicht zum Sparen kann eventuelle Investitionen oder Geschäftserweiterungen behindern – insbesondere bei kapitalintensiven Unternehmungen wie zum Beispiel in der Bau- oder High-Tech-Branche

Der Vertrag zur Gründung der Gesellschaft muss öffentlich durch einen Notar beglaubigt werden.

Quelle: www.existenzgruender.de

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Das Sonder-(Krisen)Programm der KfW

Um die Krisenzeit sicher zu überstehen bietet die KfW eine gesonderte finanzielle Förderung an. Unterstützt werden Freiberufler und Mittelständler mit einem Jahresgruppenumsatz bis zu 500 Mio. Euro und  große Betriebe und Projektgesellschaften mit einem Jahresgruppenumsatz von über 500 Mio. Euro. Die großen Betriebe müssen in Deutschland investieren, konkurrenzfähig bleiben und positive Zukunftsaussichten haben. Unternehmen und Betriebe, die bereits vor dem 01. Juli 2008 in negative Aussichten hatten, werden vom Kfw-Sonderprogramm ausgeschlossen. Die Laufzeit der Förderung vom KfW-Sonderprogramm ist unterschiedlich und richtet sich nach dem Förderzweck. Gefördert werden unter anderem: Betriebsmittel, Investitionen und bei großen Unternehmen der allgemeine Finanzierungsbedarf.

Beantragt wird die Förderung bei Ihrer Hausbank. Diese entscheidet dann über den Kreditantrag für das KfW-Sonderprogramm. Bereiten Sie sich gut und gründlich auf das Bankgespräch vor. Wichtig für den Entscheid sind vor allem die Zahlen der vergangenen 3 Geschäftsjahre, positive Aussichten auf Ihre wirtschaftliche Zukunft und finanzielle Sicherheiten (privates Vermögen, Bürgschaften etc.). Auf den Internetseiten der KfW finden Sie eine Checkliste.

Quelle: www.kfw-chancen.de

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Ein Jahr futureSAX Seed-Stipendium

Seit nunmehr einem Jahr ist eine Existenzgründungsförderung mit dem „futureSAX Seed-Stipendium“ möglich. Diese Förderungsart ist für alle sächsischen Studenten und Hochschulabsolventen interessant, die ihre Hauptgeschäftsgrundlage einem der folgenden Felder zuordnen können: Technische Produkt- oder Prozessinnovation, die im eigenen Unternehmen (einschl. Fertigung, Vermarktung/Vertrieb) umgesetzt werden soll und/oder neuartige innovative Dienstleistungen mit hohem Kundenutzen und deutlichen Alleinstellungsmerkmalen und somit deutlich erkennbarem Marktvolumen.

Antragsberechtigt sind alle Personen, die ein innovatives Unternehmen gründen oder ausgründen wollen und zu den folgenden Personengruppen gehören: Hochschulabsolventen, wissenschaftliches Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, ehemaliges wissenschaftliches Personal, deren Hochschulabschluss bzw. letztes versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis an einer Hochschule bzw. Forschungseinrichtung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt und Studierende, die sich mindestens in der zweiten Hälfte der Regelstudiendauer befinden.

Die Höhe der Förderung ist dabei Personenbezogen und richtet sich nach dem Status des Mitglieds des Gründerteams: Studierende, die sich in der zweiten Hälfte ihrer Regelstudienzeit befinden erhalten 800 € pro Monat, Absolventen mit Hochschulabschluss erhalten 2.000 € pro Monat und promovierte Gründer erhalten bis zu 2.500 € pro Monat für eine maximale Dauer von 12 Monaten.

Bis Ende 2009 wurden bei der Sächsischen Aufbaubank insgesamt 22 Anträge eingereicht, wobei 17 davon bisher bewilligt wurden. Die 17 Gründerinnen und Gründer stammen aus insgesamt sechs unterschiedlichen Gründerteams vornehmlich aus dem Softwarebereich. Durch das Stipendium soll den Gründern der Rücken frei halten werden, damit sie sich voll und ganz auf ihre innovative Idee konzentrieren können.

Quelle: www.sab.sachsen.de

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Neues Jahr. Neue Partner. Neuer Name.

2010 wird ein erfolgreiches Jahr – für Sie und für uns. Denn wir haben uns viel vorgenommen. So wollen wir gemeinsam mit neuen Partnern das Coaching- und Seminarangebot deutlich ausbauen, sowie zukünftig unsere Kunden noch individueller unterstützen. Unser primäres Ziel ist dabei, mit Preis und Leistung aus der breiten Maße der Beratungsunternehmen herauszuragen. Aus diesem Grund haben wir uns auch für den neuen Firmennamen „eposis“ entschieden, der im lateinischen die Bedeutung „emporragend“ trägt. Wir hoffen unser neuer Auftritt gefällt Ihnen genau so gut wie uns und Sie schauen regelmäßig bei uns vorbei – im Internet oder in unseren neuen Büroräumen im Schwerterhaus.

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Gute Gründe für Franchise-Start-Ups

Laut einer Untersuchung des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV), bei der rund 1000 Franchise-Interessierte befragt wurden, spielen folgende Faktoren eine wesentliche Rolle bei der Entscheidungsfindung um den Schritt in die eigene unternehmerische Zukunft zu wagen: Unterstützung während der Partnerschaft, Alleinstellungsmerkmale, Mitbestimmung bei der Standortwahl, Entscheidungsfreiheit und geringe Fluktuation.

Die Untersuchung basiert auf Daten, die im November und Dezember bei unterschiedlichen Messen und IHK-Veranstaltungen gesammelt wurden. Rund 30% der Befragten waren Frauen, 70%  Männer. Ein Großteil der Befragten (74%) war zwischen 30 und 49 Jahre alt, 34% hatten eine Berufsausbildung und 66% waren Akademiker.

Das Konzept, bei dem Franchise-Geber bereits erprobte und meist standortunabhängige Geschäftsmodelle an interessierte Partner – die Franchise-Nehmer – weiterverkaufen um daraufhin unter einer gemeinsamen Marke aufzutreten, bleibt damit interessant für Existenzgründer. Auf der vom 22. Bis 24. Januar 2010 in Dresden stattfindenden Messe „KarriereStart“ können sich Unentschlossene unter dem Motto „Zukunft selbst gestalten!“ auch über das Thema Franchise informieren.

Quelle: www.dfv-franchise.de

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to-busy ist umgezogen

to-busy wünscht allen Kunden, Existenzgründern und Freunden ein gesundes neues 2010. Auch im kommenden Jahr bewegt sich bei to-busy so einiges, nicht nur für seine Kunden.

Nach dem Umzug im Dezember ist das Büro nun unter neuer Anschrift, im Schwerterhaus auf der Würzburger Str. 14, erreichbar. Ca. 300m vom alten Standort entfernt, bietet das Dachgeschoss der ehemaligen Schokoladenfabrik ein angemessenes Arbeitsumfeld.

Neben der Anschrift haben sich auch die Nummern des Start-Up Centers geändert. Sie erreichen unsere Berater künftig unter 0351 89691244 per Telefon und unter 0351 89691241 per Fax.

Zu den Kontaktdaten.

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Steigende Anzahl von Neugründungen im Jahr 2009

Der Weg in die Selbstständigkeit hat sich im Jahr 2009 als interessante und lohnenswerte Beschäftigungsmöglichkeit erwiesen und erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Dies untermauern die Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform: 2009 nahm die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent zu. Gleichzeitig stiegen auch die Gewerbeabmeldungen um 1,1 Prozent. Unterm Strich weist die Gründungsbilanz in diesem Jahr 107.700 mehr Firmen als im Vorjahr auf. Auch die Zahl der wirtschaftsaktiven Gründungen stieg an – diese Firmen sorgten für die Schaffung von rund 435.000 Arbeitsplätzen, wobei der größte Teil dieser Stellen (57%) auf den Dienstleistungssektor entfiel.
Im Baugewerbe ist ebenfalls ein Wachstum in Sachen Existenzgründungen zu verzeichnen: die Anzahl der Neugründungen im Jahr 2009 überstieg in diesem Sektor die Zahlen aus dem Vorjahr um 24,2 Prozent. Insgesamt entfallen auf den Bausektor 7,4 Prozent aller Neueintragungen. 26,0 Prozent aller Neugründungen sind dem Geschäftsfeld von Unternehmensdienstleitungen zuzuordnen, 18,2 Prozent entstammen dem Kfz-, Groß- oder Einzelhandelsgewerbe und 12,7 Prozent gehören zur Branche der konsumnahen/personenbezogenen Dienstleistungen.

Der Wirtschaftskrise zum trotz planen 66,3 Prozent der Existenzgründer eine Erweiterung ihres Unternehmens und wollen zu diesem Zwecke weitere Mittel investieren.

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Wichtig für Bankkredite: das Rating

Sofern ein Bankkunde eine Finanzierung in Anspruch nehmen will, wird prinzipiell ein so genanntes Rating vorgenommen. Bei Gründern spielen in diesem Zusammenhang die Daten aus dem Businessplan eine Rolle – bestehende Unternehmen werden anhand von Daten der Vergangenheit und Erwartungen für die Zukunft bewertet.

Einer Durchleuchtung des Unternehmers und seiner Pläne gleichend, bewertet die Bank beim Rating quantitative und qualitative Faktoren. Im Ergebnis dieses Prozesses erhält der Unternehmer/das Unternehmen eine Ratingstufe. Diese Stufe soll Auskunft darüber geben, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Unternehmen innerhalb des kommenden Jahres ab dem Zeitpunkt des Ratings in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Für die Ratingstufen existiert keine einheitliche Definition, so dass sie von Bank zu Bank variieren können. Beim Entscheidungsprozess über die Vergabe von Krediten oder die Konditionen einer Kreditaufnahme spielt das Rating eine maßgebliche Rolle.

So genannte Ratingagenturen nehmen Einschätzungen ganzer Branchen vor – die Ergebnisse der Untersuchungen dieser Agenturen fließen ebenfalls in den Entscheidungsprozess der Bank ein. Sollte Ihre Branche als Ganzes keine guten Aussichten prognostiziert bekommen, ist das jedoch kein Grund zu verzagen: wenn sie zu den „Guten“ der Branche gehören, ist ein schlechtes Branchenrating kein Ausschlusskriterium bei der Kreditvergabe.

Zwischen dem Rating und dem fälligen Zinssatz für Kredite oder Darlehen besteht für Kunden von normalen Geschäftsbanken ein direkter Zusammenhang: je schlechter die Ratingnote, desto höher das Risiko für die Bank. Ein höheres Risiko zwingt die Bank dazu, mehr Eigenkapital zu hinterlegen. Diesen Umstand lassen sich die Banken in Form von höheren Zinsen vom Unternehmen vergüten.

Bei Förderbanken sieht es in der Regel anders aus: Existenzgründer müssen üblicherweise keinen risikoabhängigen Zins zahlen – das Risiko wäre ohnehin schwerlich zu bewerten. Auch für bestehende Unternehmen gibt es vereinzelt Darlehen von Förderbanken, die nicht mit risikoabhängigen Zinsen verbunden sind.

Quelle: Creditreform

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Schwarz-Gelb plant Erleichterungen für Selbständige

Die neue Schwarz-Gelbe Regierung plant im Rahmen der Koalitionsverhandlungen Ungerechtigkeiten bei der Hartz-IV-Reform zu beseitigen. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass das so genannte Schonvermögen deutlich erhöht werden soll, Immobilien nicht mehr angetastet werden sollen und der Hinzuverdienst vereinfacht werden soll.

Für alle Selbstständigen ist interessant, dass Schwarz-Gelb eine Erhöhung der Beitragsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 150 auf 1.000 Euro plant.

Vor knapp zwei Jahren hat die ehemalige Schwarz-Rote Regierung diese Beitragsgrenze von 410 auf 150 Euro gesenkt. FDP und CDU planen, die Grenze für diese geringwertigen Wirtschaftsgüter wieder anzuheben. Sollten die Pläne Bestand haben, würde sich mit dieser Erhöhung eine deutliche Vereinfachung bei der Anschaffung von Wirtschaftsgütern bis 1.000 Euro ergeben. Diese könnten dann im Anschaffungsjahr komplett abgeschrieben werden und sowohl Gewinne als auch Steuern senken.

Die geplanten Änderungen am Schonvermögen wirken sich positiv auf die nötige Altersvorsorge von Selbstständigen aus: im Falle der Arbeitslosigkeit bleiben von Geldanlagen, die der Altersvorsorge dienen, bis zu 750 Euro pro Lebensjahr unangetastet. Die private Vorsorge soll sich dadurch wieder verstärkt lohnen.

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10.755 geförderte Gründungen im August

Im August hat die Bundesagentur für Arbeit 9.985 Mal den Gründungszuschuss vergeben und 1.243 Gründer mit Einstiegsgeld unterstützt. In den drei Vormonaten wurde die Zahl der Gründungen um 473 nach unten korrigiert. Im Mai erhielten somit 10.755 Gründer eine Zusage zur Förderung.

Bei den Einstiegsgeldgründungen wurde wie bereits im Juli die Zahl in den Vormonaten deutlich nach oben revidiert – die steigende Nachfrage macht deutlich, dass diese Fördermöglichkeit immer häufiger genutzt wird.

Für das Gesamtjahr wird inzwischen mit ca. 130.000 Gründungszuschuss- und 20.000 Einstiegsgeldgründungen gerechnet.

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KfW "Gründungsstarter" bietet kostenlose Rechtsinformationen

Der KfW „Gründungsstarter“ bietet Unternehmensgründern kostenlose Rechts- und Gründerinformationen

Um Verzögerungen bei der Unternehmensgründung für angehende Selbstständige zu verhindern, bietet die KfW Bankengruppe jetzt einen virtuellen „Rundgang durch die Behörden“ an. Mit Hilfe dieses Tools sollen es Existenzgründer einfacher haben die benötigten Formulare und Anträge korrekt und fristgerecht auszufüllen. Über www.gruenderstarter.de bekommen Existenzgründer direkten Zugang auf die „startothek“ für Existenzgründer.

Zwar ersetzen diese Informationen im Internet nicht die persönliche Beratung durch einen Existenzgründungsberater, aber sie helfen dabei, den Existenzgründer optimal auf das Gespräch vorzubereiten.

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Gründercoaching und Einstiegsgeld

Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus gründet, bekommt im Rahmen des „Gründercoaching Deutschland“ im ersten Jahr für bis zu 5 Beratungstage 90% der Kosten (max. 3.600 EUR) erstattet. Gründer, die als hilfsbedürftig eingestuft werden und das „Einstiegsgeld“ nach § 16b SGB II erhalten, können sich sogar den Eigenanteil in Höhe von 10% (max. 400 EUR) zurückholen. Für die Nutzung dieser Möglichkeit ist jedoch die Vorlage einer beglaubigten Kopie des Bescheids über den Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld notwendig.

Um späteren Problemen vorzubeugen, ist es sinnvoll bei der Antragstellung beim Arbeitsberater gleich um zwei beglaubigte Kopien zu bitten. Mit diesen Kopien stellen Sie sicher, dass sofort nach der Prüfung und dem Beginn der Selbstständigkeit mit einem „Gründercoaching“ begonnen werden kann.

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ALG II: Neue Beihilfen für Selbständige

Es gibt gute Nachrichten für Gründer und Selbständige, denn wer "hilfebedürftig" im Sinne des SGB II ist, kann seit diesem Jahr Zuschüsse und Darlehen für die Anschaffung notwendiger Sachmittel beantragen. Die Obergrenze der Zuschüsse liegt bei 5.000 Euro und kann zusätzlich zum Einstiegsgeld gewährt werden. Konkrete Vergabebestimmungen gibt es aber bislang noch nicht.

Für die Bewilligung von Zuschüssen und Darlehen müssen aber einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Anschaffungen sind notwendig und angemessen.
  • Die selbständige Tätigkeit ist tragfähig.
  • Die Tragfähigkeit kann durch das Gutachten einer fachkundigen Stelle plausibel gemacht werden.
  • Die Hilfebedürftigkeit des Antragstellers kann durch die Beihilfe "innerhalb eines angemessenen Zeitraums dauerhaft" überwunden werden.

Weiterhin ist zu beachten, dass es sich bei der neuen Regelung wie bei der Einstiegsgeld-Regelung um eine Kann-Bestimmung handelt. Somit gibt es keinen Rechtsanspruch auf die Förderng.

Außerdem ist wichtig, dass die Zuschüsse und Darlehen nicht nur Gründern vorbehalten sind. Leistungen zur Eingliederung können auch von Hilfebedürftigen, die bereits eine selbständige Tätigkeit ausüben, in Anspruch genommen werden.

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Ich-AG und Überbrückungsgeld auch langfristig erfolgreich

Vor 5 Jahren wurde von den Medien begeistert einen Boom der Ich-AGs beschrieben, doch danach  verloren sie bald das Interesse an dieser Förderung und ließen -wenn überhaupt- kein gutes Haar mehr an ihr. So schaffte die Politik die Ich-AG Mitte 2006 ab, gerade als erste wissenschaftliche Untersuchungen im Rahmen der „Hartz-Evaluation“ ergaben hatten, dass es sich bei der Ich-AG um ein ausgesprochen effektives arbeitsmarktpolitisches Instrument handelt. Inzwischen sind weitere zweieinhalb Jahre vergangen und der Erfolg der Ich-AG-Gründer kann nun auch längerfristig fundiert beurteilt werden.

Bei einer Untersuchung des Institut zur Zukunft der Arbeit stellte sich heraus, dass nach fünf Jahren noch 50-60% der Ich-AG-Gründer und zwischen 53-67% der mit Überbrückungsgeld Geförderten noch in Voll- oder Teilzeit selbständig waren. Verbleibsquoten zwischen 50% und 70% nach fünf Jahren werden von vielen Wissenschaftlern als Erfolg gewertet, auch wenn sie zumeist nicht erwartet wurden.

Bei den Ich-AG-Gründern ist es gegenüber der Untersuchung etwa zweieinhalb Jahre nach der Gründung zu Rückgängen in der Selbstständigenquote von ca. 10-15% gekommen. Ein entsprechender Anteil der Geförderten war also wahrscheinlich vom Zuschuss abhängig und hat nach dessen Auslaufen die Selbständigkeit beendet.

Im Unterschied dazu waren die mit Überbrückungsgeld geförderten Gründungen am Markt bereits nach zweieinhalb Jahren so fest etabliert, dass es zwischen dem dritten und fünften Jahr kaum noch zu einem Rückgang der Selbstständigenquote kam.

Außerdem wurden auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. So beschäftigen 40% der Überbrückungsgeld- und 20% der Ich-AG-Gründer fünf Jahre nach Gründung mindestens einen Mitarbeiter. Somit entfallen auf ursprünglich 100.000 mit dem Überbrückungsgeld Geförderte rund 80.000 zusätzlich geschaffene Stellen; für die Ich-AG sind es immerhin noch 16.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Durch die vielen Geförderten ist der Multiplikatoreffekt auf dem Arbeitsmarkt also ganz erheblich.

Auch im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von Arbeitslosen, die eine neue Stelle suchten, statt zu gründen, schneiden beide Programme sehr gut ab. Die damals Arbeitslosen, die sich für die Gründung entschieden, weisen heute eine deutlich höhere Erwerbsquote auf und erzielen zum Teil deutlich höhere Einkommen. Mit einem Nettoeinkommen von 2.680 Euro monatlich erreichten in Westdeutschland lebende Männer hierbei den höchsten Durchschnittswert und lagen über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

Angesichts dieser Ergebnisse sehen die Forscher die Abschaffung der Ich-AG bzw. die Zusammenlegung mit dem Überbrückungsgeld zum Gründungszuschuss kritisch. Die Ich-AG sprach eine ganz andere Zielgruppe an als das Überbrückungsgeld und sein Nachfolger, der Gründungszuschuss. Beide Instrumente aber waren in Hinblick auf ihre jeweilige Zielgruppe ausgesprochen erfolgreich. Somit ist die Studie nicht nur als vollständige Rehabilitation der Ich-AG zu sehen, sondern auch als Anregung an die Politik, sich über eine Neuauflage der Ich-AG Gedanken zu machen.

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Zuschüsse und Darlehen für Selbstständige aus Hartz IV

Seit Anfang Januar besteht für hilfebedürftige Selbstständige und Gründer die Möglichkeit, Zuschüsse und Darlehen für die Anschaffung betrieblicher Sachmittel zu beantragen. Für Zuschüsse liegt die Obergrenze bei 5.000 €. Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte dazu die Arbeitshilfe "Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen", in der die Leistungen genauer definiert sind.

Anspruch auf die Leistungen haben Gründer und Selbstständige, welche die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Es handelt sich um eine hauptberufliche Tätigkeit, welche voraussichtlich wirtschaftlich selbst tragend ist
  • Die vergebenen Darlehen, soweit nicht mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden, werden zweckgebunden vergeben.
  • Ziel dieser Zuschüsse und Darlehen ist die dauerhafte Hilfebedürftigkeit zu beenden oder zu verringern. Dies sollen bereits bestehende Betriebe innerhalb von 12 Monaten, Gründer spätestens nach 24 Monaten nachweisen können.
  • Die Beihilfen werden nur genehmigt, wenn zuvor alle anderen Finanzierungsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sind. Den Nachweis erbringen Sie mit der Vorlage der Ablehnung für einen Kredit der Hausbank

Sollte die Selbstständigkeit scheitern, kann der Antragsteller frühestens nach 12 Monaten einen neuen Antrag stellen.

Sachmittel werden nur gewährt, wenn diese für Aufnahme, Fortführung oder den Erhalt der Selbstständigkeit von existenzieller Bedeutung sind. Die voraussichtlichen Kosten und der Vorgang der Beschaffung müssen bei Antragstellung offengelegt werden, d.h. Angebote  müssen vorgelegt werden.

Ein nützliches PDF mit den aktuellen Leistungen der Agentur für Arbeit für Selbständige und Existenzgründer erhalten Sie hier.

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SAB fördert Vorgründungsberatung

Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt die SAB Sachsen nun auch die Vorbereitung einer selbständigen Tätigkeit bei Existenzgründern und bezuschusst die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen mit bis zu 75%. Zwar wird nicht direkt die Erstellung von Gründungs- und Unternehmenskonzepten gefördert, aber der Gründungswillige kann sich vorbereitend zu allen unternehmerischen Fragestellungen beraten lassen. Aktuell werden die Antragsunterlagen bei der SAB erarbeitet, aber schon jetzt können wir Sie umfassend zum Programm beraten. (mehr Infos unter Fördermittel)

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Was ist eigentlich die "degressive Abschreibung"?

Durch das Maßnahmepaket "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" hat die Bundesregierung für die Jahre 2009 und 2010 die degressive Abschreibung wieder eingeführt. Dadurch können oft Ausgaben für Neuanschaffungen früher von der Steuer abgesetzt werden.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Erst 2007 wurde die degressive Abschreibung (= "Absetzung für Abnutzung", AfA) abgeschafft. Jetzt wird sie wieder eingeführt, wobei sie aber von vornherein auf die Jahre 2009 und 2010 beschränkt ist.
  • Der maximale Abschreibungssatz beträgt 25 Prozent, aber maximal das Zweieinhalbfache des linearen Abschreibungssatzes.
  • Durch eine Erhöhung der Gewinngrenzen bei der Einnahmenüberschussrechnung (von 100.000 Euro auf 200.000 Euro) bzw. der Vermögensgrenze bei bilanzierenden Unternehmen (von 100.000 Euro auf 335.000 Euro) bekommen zudem mehr Unternehmen die 20-prozentige Sonderabschreibung und den 40-prozentigen Investitionsabzugsbetrags für kleine und mittlere Unternehmen.

Bei aller Freude darf jedoch nicht vergessen werden, dass die degressive Abschreibung nicht immer die beste Wahl ist. So ist beispielsweise die lineare Abschreibung günstiger, wenn die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle weniger als vier Jahre beträgt. 

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144.000 geförderte Existenzgründungen im Jahr 2008

Im Dezember hat die Bundesagentur für Arbeit 7.956 mal den Gründungszuschuss vergeben und 1.422 Gründer mit Einstiegsgeld unterstützt. Somit erhöhte sich die Zahl der geförderten Gründungen im Dezember insgesamt um 9.378. In absoluten Zahlen ist das zwar ein niedriger Monatswert, saisonal gesehen aber ein sehr hoher. Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob die wieder zunehmende Arbeitslosigkeit in Deutschland auch die Zahl der Gründungen steigen lässt.

Die Gesamtzahl der geförderten Gründungen fällt durch den unerwartet hohen Dezemberwert auch ein wenig höher als erwartet aus: 144.187 Gründungen wurden 2008 gefördert, davon 119.710 mit Gründungszuschuss und 24.477 mit Einstiegsgeld. Noch sind die Zahlen vorläufig, der exakte Wert steht erst Anfang April fest.

Eines kann jedoch als sicher gelten: Im Januar wird die Zahl der Gründungen deutlich ansteigen, denn viele Gründer starten traditionsgemäß mit dem Jahreswechsel in die Selbständigkeit.

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Gewinnchance Businessplanwettbwerb

Hier finden Sie einige Gründer-Wettbewerbe, bei denen auch "kleine Gründungen" eine Gewinnchance haben. Sie erkennen auf einen Blick, ob Sie an dem Wettbewerb teilnehmen können und bis wann Sie Ihren Geschäftsplan einreichen müssen.

Startup-Impuls

  • Anmeldeschluss: 05.01.2009
  • bundesweiter Ideenwettbewerb, der Gründungsinteressierte von der Idee bis zum Start des eigenen Unternehmens begleitet
  • fachliche Begleitung und ein persönliches Gutachter-Feedback für alle Teilnehmer
  • für den Sieger insgesamt 60.000 Euro Preisgeld.

Forum Kiedrich Gründermarkt   

  • Anmeldeschluss: 06.01.2009
  • für Teams aus dem deutschsprachigen Raum, deren Gründung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt
  • keine speziellen Kategorien, aber technologische Orientierung

AC2 - der gründungswettbewerb, Phase 1

  • Anmeldeschluss: 07.01.2009
  • für Gründer und Gründungswillige aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg
  • Teilnehmer erhalten Hilfestellungen zur Markteintrittsplanung, zur Finanzierungsstrategie und zum Aufbau eines Teams
  • in Phase 1 muss Grob-Geschäftsplan eingereicht werden

NUK-Businessplan-Wettbewerb, Stufe 1

  • Anmeldeschluss: 12.01.2009
  • dreistufiger Wettbewerb für Gründer aus Nordrhein-Westfalen, die noch kein Wagniskapital erhalten und mit ihrer Idee noch nicht an anderem Wettbewerb teilgenommen haben
  • in Stufe 1 geht es um Gründungsideen

start2grow – für alle Branchen, Phase 1

  • Anmeldeschluss: 12.01.2009
  • 110.000 Euro warten auf die besten bundesweiten Businesspläne
  • zweistufiger Wettbewerb
  • Teilnehmer bekommen Mentoren zur Seite gestellt, zudem Coachingabende, Seminare und Gründungswochende
  • in Phase 1 wird grundlegender Businessplan entwickelt.

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Ein erfolgreiches 2009 an alle Existenzgründer

Wir wünschen allen Existenzgründern und Selbständigen, Jungunternehmern und Mittelständlern ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Wie auch die letzten Jahre unterstützt to-busy 2009 all diejenigen, die ihrem Unternehmen zum Erfolg verhelfen wollen. Unser Team berät Jungunternehmer und Existenzgründer ebenso wie Mittelständler im Großraum Dresden.

Von uns derzeit betreute Existenzgründer können mit ihren Anliegen selbstverständlich jederzeit zu uns kommen. Interessenten, welche unsere Dienstleistungen einmal näher kennenlernen möchten, sind natürlich herzlich eingeladen einen der individuellen und kostenlosen Erstberatungstermine wahrzunehmen und uns einmal persönlich kennenzulernen.

Viele Grüße und maximalen Erfolg wünscht das to-busy Team.

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KfW startet neues Beratungsprogramm für Gründer aus der Arbeitslosigkeit

Ab dem 1. Oktober können Gründer aus der Arbeitslosigkeit bis zu 90 Prozent Zuschuss für Nachgründungsberatung erhalten und das bis zu 4.000 EUR Nettokosten für Unternehmensberatungen. Von dieser besonders großzügigen Förderung profitieren Gründer aus der Arbeitslosigkeit, also insbesondere solche, die zuvor Gründungszuschuss erhalten haben. Die staatliche Förderung wird damit noch attraktiver, vor allem aber erhalten die so Geförderten zusätzliche Unterstützung, um ihre Gründung nachhaltig erfolgreich zu gestalten.
Gründer, die nicht aus der Arbeitslosigkeit gründen, können übrigens ebenfalls vom Gründungscoaching Deutschland profitieren. Sie erhalten bereits seit Oktober 2007 50 Prozent (alte Bundesländer) oder 75 Prozent (neue Bundesländer) Förderung bis zu einem Höchstbetrag von 6.000 Euro Beratungskosten. Es gibt eine Reihe weiterer Förderprogramme, insbesondere auch zur Förderung von Beratung vor der eigentlichen Gründung. Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben rufen Sie uns bitte an und senden uns eine Email.

Quelle: www.kfw.de

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Stiftung Warentest testet Beratungsstellen

Im Finanztest 10/2008 hat die Stiftung Warentest erstmalig Beratungsstellen für Existenzgründer deutschlandweit unter die Lupe genommen. Hierzu haben 14 Testen mit verschiedenen Gründungskonzepten mehr als 20 Beratungsstellen aufgesucht. Zuvor hatten die Experten vom Finanztest alle Konzepte auf Herz und Nieren geprüft und anschließend Fehler sowie Unstimmigkeiten eingebaut.
Pro Beratungsstelle wurden drei jeweils 3 Gespräche durchgeführt, wobei der Service (Kontaktaufnahme, Informationsmaterialien, Wartezeiten, Beratungsatmosphäre), die Auseinandersetzung mit Gründungsmodell
(Berufsrechtliche Voraussetzungen, Kunden- und Zielgruppendefinition, Nachfrage, Konkurrenzsituation, Standort, Personal- und Rechtsformaspekte, usw.), die Beratungskompetenz (Festlegen der Gesprächsziele, Herausfinden des Gründungsmotivs, Empfehlungen, soziale Kompetenz des Beratenden) und die Auseinandersetzung mit der Gründungsperson (Berufliche Situation, Werdegang, Motiv und Risiken, persönliche Lebensvorstellung, etc.) überprüft wurden.
Unter den geprüften Einrichtungen waren auch die HWK und IHK aus Dresden, die eher durchschnittlich bewertet wurden. Hilfreich für Gründer ist aus unserer Sicht jedoch die von der Stiftung Warentest erarbeitete Checkliste für Erstberatungen.

Quelle: www.test.de

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Die Mini-GmbH kommt - aber nicht wie geplant!

Die Hoffnung vieler Gründer, eine "echte GmbH" mit nur noch 10.000 Euro Stammkapital und ohne Notar gründen zu können, wird leider enttäuscht. Zwar hat der Bundestag vor ein paar Tagen die Gesetzesnovelle beschlossen, weicht diese doch in wichtigen Punkten vom ursprünglichen Entwurf ab.
Fakt ist, ab dem 01.11.2008 wird es in Zukunft neben der klassischen GmbH die "haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft" geben. Die Mini-GmbH kann ganz ohne Stammkapital gegründet werden. Die erzielten Gewinne müssen aber anteilig dazu verwendet werden, nach und nach das Mindestkapital von 25.000 Euro "anzusparen".

Die aus Sicht von Gründern wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Das GmbH-Stammkapital bleibt unverändert bei 25.000 Euro. Ursprünglich sollte das Mindestkapital auf 10.000 Euro gesenkt werden. Nur die bisherige Mindesteinlage von 100 Euro pro Gesellschafter entfällt.
  • Neben der GmbH wird es künftig die "haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft" geben. Der Rechtsformzusatz lautet "UG (haftungsbeschränkt)".
  • Eine solche "Mini-GmbH" kann ohne Stammkapital gegründet werden. Erzielte Gewinne dürfen anfangs aber nur zu drei Viertel an die Gesellschafter ausgeschüttet werden: Jahr für Jahr müssen mindestens 25 Prozent der Erträge darauf verwendet werden, das volle Stammkapital von 25.000 Euro zu bilden.
  • Sobald das Mindestkapital in voller Höhe erreicht ist, kann die haftungsbeschränkte UG in eine GmbH umfirmieren. Eine Pflicht besteht aber nicht. 
  • Anders als ursprünglich geplant wird es die notarielle Beurkundung der Gesellschaftsgründung auch in Zukunft geben: Unternehmen, die nicht mehr als drei Gesellschafter und nur einen Geschäftsführer haben, können das Gründungsverfahren allerdings vereinfachen. Voraussetzung dafür ist die Verwendung eines gesetzlich vorgeschriebenen "Musterprotokolls" bei der Gesellschaftsgründung sowie einer "Musteranmeldung" beim Handelsregister. Nach Angaben von Regierungsvertretern belaufen sich die Gesamtkosten der Anmeldung einer Mini-GmbH künftig nur noch auf etwa 150 Euro.

Neben den Erleichterungen beim Gründungsverfahren enthält das "Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen" (MoMiG) zahlreiche Bestimmungen, die den Geschäftspartnern von GmbHs und Unternehmergesellschaften mehr Sicherheit bieten sollen: Unter anderem wurden die Insolvenzvorschriften verschärft und bestimmte Straftäter von der Übernahme der Geschäftsführung ausgeschlossen.

Quelle: www.gruendungszuschuss.de

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